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Feuer zum Tag: Wer rettet was

Die"Alten" Dokumente, die "Jungen" ihren Laptop

Autor: Gerhard Rodler

Das Haus steht in Flammen, es bleiben nur noch Sekunden, um das Wichtigste zu retten: Aber wonach greifen die Österreicher zuerst? 63 Prozent bringen die wichtigsten Unterlagen wie Pass, Sparbuch und Versicherungsschein in Sicherheit. Auch Laptops (11 Prozent) und Handys (9 Prozent) haben noch Chancen, gerettet zu werden. Das ergibt eine aktuelle Umfrage von immowelt.at. Was den Menschen im Ernstfall als wesentlich erscheint, hängt vom Alter ab: Viele Österreicher unter 30 Jahren würden zuerst ihren Laptop (20 Prozent) und ihr Handy (17 Prozent) in Sicherheit bringen. Mit steigendem Alter nimmt die Bedeutung der elektronischen Geräte zugunsten wichtiger Dokumente deutlich ab. Auf Nummer sicher gehen insgesamt 7 Prozent der Österreicher: Sie sind für den Fall eines Wohnungsbrandes mit einem Notfallkoffer, der die wichtigsten Dinge enthält, bestens vorbereitet. Emotionale Gegenstände stehen hingegen nur selten im Vordergrund: Fotoalben (3 Prozent) und Kindheitserinnerungen (2 Prozent) werden nur von wenigen Österreichern priorisiert. Die Frage, was mit muss und was verbrennen darf, wird von den Geschlechtern unterschiedlich bewertet: Das Handy liegt den Frauen ganz besonders am Herzen - 13 Prozent würden ihr Mobiltelefon als erstes vor den Flammen retten. Bei den Männern sind es nicht einmal halb so viele (6 Prozent). Auch Fotoalben und Kindheitserinnerungen haben bei den Österreicherinnen einen deutlich höheren Stellenwert. Männer sind offensichtlich weniger emotional: 74 Prozent greifen zu den wichtigsten Papieren oder zum Notfallkoffer - bei den Frauen nur 65 Prozent. Für die repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2014“ wurden im Auftrag von immowelt.at 565 Personen befragt.

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