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Finanzierung für Siemensgründe steht

Hypo NOE und Bank Burgenland stellen 52 Millionen Euro

Autor: Charles Steiner

Das Projekt Business Campus 21 auf den ehemaligen Siemensgründen in Floridsdorf von Bondi Consulting nimmt langsam konkrete Formen an. Jetzt steht die Finanzierung für den Gewerbecluster in Höhe von 52 Millionen Euro. Gestellt wird sie von einem Konsortium aus Hypo NOE Landesbank und der Bank Burgenland, wie PHH Rechtsanwälte, die die Bankinstitute beraten hatte, mitteilt.

Auf den Siemensgründen entstehen dabei auf 48.600 m² ein Innovation Hub mit rund 16.700 m² Nutzfläche, ein Bürogebäude und Laborflächen mit rund 14.000 m² sowie eine Hochgarage und ein Merkur-Markt. Noch in der Planungsphase sind zwei weitere Hubs, die das Angebot des Innovation Hub ergänzen werden. Anton Bondi de Antoni hatte die Gewerbeflächen im Rahmen eines Bieterverfahrens erworben. Bis Frühjahr des kommenden Jahres sollen sie fertiggestellt werden.

Das Projekt könnte durchaus für einen Technologiepark für das nahegelegene Austrian Institute of Technology in Frage kommen. Bereits in der Vorwoche hatte AIT-Aufsichtsrat Hannes Androsch ein entsprechendes Vorhaben geäußert, er bezifferte das Projektvolumen seinerseits mit etwa 50 Millionen Euro (immoflash berichtete). Bondi betrachtete die Pläne des AIT als begrüßenswert und kündigte an, Kontakt zum AIT aufnehmen zu wollen. Mit der Finanzierung durch die Hypo NOE und der Bank Burgenland ergibt sich zumindest ein Startvorteil für Bondi. Auch der geplante Nutzungsmix könnte für das AIT zu einem gewichtigen Argument werden. Androsch schwebt nämlich für seinen Techno-Park ein Bereich für Künstliche Intelligenz und eine Digital School vor. Der Grund: Die Flächen für den Complexity Science Hub der AIT in Wien-Josefstadt sind mittlerweile zu klein geworden.