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Flopp zum Tag: Doch keine Versteigerung

Peter-Alexander-Villa doch nicht versteigert

Autor: Gerhard Rodler

Freiweillige Feilbietungen sind nicht immer Garant für einen Erfolg. Nicht einmal, wenn die Immobilien mit einem prominenten Namen verbunden ist. Und nicht einmal, wenn man dank des prominenten Namens entsprechend reichhaltige PR im Vorfeld hat.

So hatte Makler Harald Knoll zunächst umfangreiche Vorab-Berichterstattung genossen. Letztlich verlief die Auktion der Peter-Alexander-Villa in Wien-Döbling dennoch im Sande.

Ursprünglich hatten sich im Vorfeld acht Interessenten gemeldet gehabt, am Tag der Versteigerung waren indessen nur noch zwei über - und selbst für diese gab es kein grünes Licht seitens des Notars. Beim einen war die Bankgarantie überndas geforderte Vadium ungültig und beim anderen fehlte die Zeichnungsberechtigung der dahinter stehenden Privatstiftung.

Jetzt wird die Immobilie am konventionellen Weg verkauft. Verlangt wird jetzt scheinbar der Ausrufungspreis, das sind vier Millionen Euro.

Umkehrschluss: Freiwillige Versteigerungen ist ein eigenes Fachgebiet. Und sie sind scheinbar nicht immer ein Garant, dass damit automatisch Höchstpreise erzielt werden können.

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Kommentare

Karl Fichtinger | 27.10.2015 18:03

...wenn das geringste Gebot über dem Verkehrswert liegt?