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FM-Abteilungen zahlen sich aus

TU und REUG befragten Unternehmen

Autor: Stefan Posch

Unternehmen, die eine Facility Management-Abteilung oder zumindest Mitarbeiter haben, die sich um diese Agenden kümmern, sparen Kosten. Das geht aus einer Studie der TU-Wien und der Real Estate User Group (REUG) hervor.

Es bestehe ein „signifikanter Zusammenhang“ zwischen Unternehmen mit eigener FM-Abteilung und Einsparungen, erklärte Eva Stopajnik vom Institut für Immobilien und Facility Management der TU-Wien. Die höchsten Einsparungen wurden im Energiebereich beobachtet, vor allem bei Unternehmen, die das Ziel Produktivitätserhöhung des Kerngeschäfts verfolgen und Outsourcing nachrangig behandeln. Bei einem Einsatz von Werkverträgen im Facility Management konnten Zusammenhänge zu Einsparungen durch Synergien und neue Tarife beobachtet werden.

Die Analyse der Nachfrageseite von Facilty Management wird schon seit 2005 jährlich für die Länder Österreich, Deutschland, Bulgarien, Rumänien und Spanien durchgeführt. In Österreich wurden die 500 umsatzstärksten österreichischen Unternehmen ausgewertet. 88 Prozent der befragten österreichischen Firmen hatten im Jahr 2015 eine FM-Abteilung oder zumindest Mitarbeiter, die für Facility Management zuständig sind. In Deutschland (Stand 2014) sind es ebenfalls 88 Prozent. Auch in Spanien (79 Prozent im Jahr 2016) und Rumänien (72 Prozent im Jahr 2014) managen eine Mehrzahl der größten Unternehmen ihr Facility Management aktiv. In Bulgarien waren es 2008 hingegen nur 55 Prozent.

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Kommentare

dieter gennburg | 27.02.2017 08:32

Hier einige Beispiele betriebswirtschaftlicher Reports: https://www.xing.com/communities/posts/cafm-braucht-cas-basierte-betriebswirtschaft-pruefstatistik-plus-optimierung-1012749314

dieter gennburg | 23.09.2016 12:48

Gestern hatte ich ein Meeting u.a. mit dem Gruppenleiter IT-Servicemanagement zur Klärung der internen und externen technischen Anforderungen unserer geplanten CAFM-Lösung. Da wurde mir wieder grinsend die Worthülse Hausmeisterdienst an den Kopf geschmissen. Darauf entgegnete ich mit der treffenden Kurzfassung, CAFM ist immobilientechnische Betriebswirtschaft, die mittels Regressionsrechnungen, Clusteranalysen und Simplex-Optimierungen eine betriebswirtschaftliche Gesundheitsschraube für Immobilienbetreiber spendiert.