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Frankfurt mit drittbestem Ergebnis

Historischer Tiefststand bei Renditen

Autor: Gerhard Rodler

In den ersten drei Quartalen 2016 wurde ein Investmentumsatz von gut 3,2 Milliarden Euro registriert. Zwar liegt das Ergebnis damit deutlich (27 Prozent) unter dem außergewöhnlichen Vorjahresresultat, stellt aber trotzdem das drittbeste Volumen der letzten zehn Jahre dar.

Mit 80 Prozent am gesamten Transaktionsvolumen liegt ihr Anteil rund elf Prozentpunkte über dem langjährigen Durchschnitt. Den zweiten Platz sichern sich Hotelinvestments, die 11,5 Prozent zum Ergebnis beitragen und ihr absolutes Umsatzvolumen um knapp 160 Prozent auf über 370 Millionen Euro steigern konnten. Einzelhandelsobjekte (2,5 Prozent) und Logistikimmobilien (1,5 Prozent) mussten dagegen erhebliche Umsatzrückgänge verkraften und tragen bislang nur in sehr geringem Umfang zum Marktgeschehen bei.

Die Yield-Compression in Frankfurt hält weiter an, was vor dem Hintergrund des unzureichenden Produktangebots nicht verwunderlich ist. In den letzten zwölf Monaten ist die Spitzenrendite für Büroobjekte um 45 Basispunkte gesunken und notiert aktuell bei 3,85 Prozent. Nur München, Berlin und Hamburg weisen noch niedrigere Werte auf. Für Geschäftshäuser in den 1A-Lagen sind in der Spitze Netto-Anfangsrenditen von 3,60 Prozent anzusetzen, die in Ausnahmefällen auch noch geringer ausfallen können. Auch die Top-Renditen für Logistikimmobilien haben im dritten Quartal noch einmal spürbar nachgegeben und erreichen mit 5,1 Prozent einen historischen Tiefstand.

Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.