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Frankfurter Wohnpreise ziehen an

10.000 Euro pro Quadratmeter nicht mehr die Ausnahme

Autor: Gerhard Rodler

In der Finanzmetropole Frankfurt trifft eine konstant hohe Nachfrage nach Wohnraum auf ein Unterangebot an Immobilien. Junge Berufstätige, wohlhabende ältere Paare wie auch internationale Käufer aus Belgien, Holland und der Schweiz zieht es nach Frankfurt. Der hohe Nachfrageüberschuss nach Wohnimmobilien hat in den vergangenen Jahren zu einem kräftigen Preisanstieg geführt.

Verglichen mit dem starken Preisanstieg im Jahr 2012 beobachtete Engel & Völkers im ersten Halbjahr 2013 eine eher gemäßigte Entwicklung der Immobilienpreise, welche sich aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau befinden. Für eine hochwertig ausgestattete Eigentumswohnung in Toplage müssen Käufer mit einem Quadratmeterpreis von bis zu 10.000 Euro rechnen.

Ein- und Zweifamilienhäuser in dieser Lage gibt es kaum unter 1,5 Millionen Euro. Für 2014 geht Engel & Völkers von einer weiter steigenden Preisentwicklung in nahezu allen Segmenten und Lagen aus. So dürften beispielsweise die Spitzenpreise von Mietobjekten den aktuellen Wert von 22 Euro pro Quadratmeter noch einmal übertreffen.