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Das Land wird beliebter

Ländliche Idylle für Österreicher jetzt wichtiger

Autor: Stefan Posch

Eine Umfrage von S Real und Wohnnet zeigt, dass für Österreicher das Leben am Land durch die Corona-Krise an Attraktivität gewonnen hat. Demnach suchten vor Corona 39 Prozent der Befragten nach "ländliche Idylle", danach waren es 43 Prozent. Rechnet man hier die Bezirkshauptstädte dazu, wollen fast 60 Prozent weg aus den größeren Städten.

Verliererin der Corona-Krise ist eindeutig die Bundeshauptstadt. Wollten davor noch 34 % unbedingt nach Wien, waren es danach nur noch 25 %. Die Landeshauptstädte blieben dagegen einigermaßen stabil bei den Wohnwünschen (15 Prozent vs. 16 Prozent), ein wenig beliebter wurden kleinere Bezirksstädte (12 Prozent vs. 16 Prozent).

Von einer großen Stadtflucht könne man laut S Real und Wohnnet aber noch nicht sprechen, zu gering seien hier - noch - die Verschiebungen in den Präferenzen. Dauert die Corona-Krise hingegen noch länger an, könne es hier aber ein Umdenken in der Bevölkerung geben. Das am Beginn der Krise alternativlose Homeoffice könnte sich für Firmen als gute Möglichkeit entpuppen, flexible Arbeitszeiten und -orte für ihre Angestellten zu ermöglichen. So könnte ein Umzug aufs Land attraktiver und mit dem Lebensumfeld vereinbarer werden.

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