Immobilien Magazin

Freud und Leid bei „versteckten Mängeln“

In vielen Fällen kommen Mängel erst lange Zeit nach der Übergabe hervor. Gebäude und Objekte wurden dann aber schon über viele Jahre genutzt. Wie gut stehen in einem solchen Fall die Chancen des Auftraggebers (AG), seine Ansprüche durchzusetzen? Und wie kann sich der Auftragnehmer (AN) mit Erfolg wehren?

Autor: BERNHARD KALL & HEINRICH LACKNER, MÜLLER & PARTNER RECHTSANWÄLTE

Was landläufig unter einem "versteckten Mangel" verstanden wird, betrifft in der Praxis Fälle, in denen Jahre nach der Fertigstellung und Übernahme Schäden auftreten, obwohl die Nutzer von der Langlebigkeit des Objekts ausgegangen sind. Beispiele sind schnell gefunden: Feuchtigkeitsschäden als Folge mangelhafter Abdichtungen oder Setzungen infolge unzureichender Tiefengründungen. Die Chancen der Durchsetzung und die Möglichkeiten der Abwehr von Ansprüchen hängen nicht zuletzt davon ab, welche Rechtsgrundlage für die Ansprüche zur Verfügung steht. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Versteckter Mangel

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