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Frisches Geld für Industria

97 Millionen Euro eingesammelt, weiterer Cash Call

Autor: Charles Steiner

Der Investment-Dienstleister für deutsche Wohnimmobilien Industria Wohnen, steht kurz davor, seinen offenen Immobilien-Publikumsfonds Fokus Wohnen Deutschland auszufinanzieren. Rund 97 Millionen Euro konnten nach dem erstmaligen Aufruf im vergangenen September eingesammelt werden, 100 Millionen Euro sind das Ziel. Die neu zugeflossenen Mittel hat Industria Wohnen bereits nahezu vollständig in Neubauprojekte sowie weitere Zukäufe von attraktiven Bestandsobjekten investiert. Noch im Juni soll der nächste Cash Call mit einem Zielvolumen von 50 Millionen Euro folgen, gab die Industria Wohnen via Aussendung bekannt.

Klaus Niewöhner-Pape, Geschäftsführer von Industria Wohnen, sagt: „Ich freue mich, dass wir unser Ziel, 100 Millionen Euro einzusammeln, nahezu erreicht haben. Zwar war auch unser Vertrieb von der Corona-Pandemie stark betroffen und in den Monaten März und April deutlich rückläufig. Mittlerweile haben wir jedoch wieder fast das Vorkrisenniveau erreicht.“ Aktuell befinden sich weitere Ankäufe in Vorbereitung. Niewöhner-Pape: „Wir arbeiten derzeit an zwei weiteren Akquisitionen. Es handelt sich um Neubauvorhaben in Metropolregionen mit hohen energetischen Standards. Beide Projekte sind ausgerichtet auf bezahlbares Wohnen. Für diese Akquisitionen starten wir im Juni 2020 nahtlos den nächsten Cash Call. Dabei wollen wir insgesamt 50 Millionen Euro einsammeln. Ich gehe davon aus, dass wir diesen Betrag in wenigen Monaten einwerben können.“

Der Fokus Wohnen Deutschland ist ein offener Immobilien-Publikumsfonds, der in deutsche Wohnimmobilien investiert. Asset Manager des Fonds ist der Wohnimmobilienspezialist Industria Wohnen. Die Verwaltung liegt bei der Hamburger Service-KVG Intreal.