immoflash

Funkhaus an Rhomberg verkauft

Wohnungen kommen, Kultur bleibt

Autor: Gerhard Rodler

Die Baugruppe Rhomberg hat den Zuschlag für den Verkauf des ORF-Funkhauses erhalten – allerdings muss der Stiftungsrat nach Informationen von immoflash noch zustimmen. Zum Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht, Rhomberg wird aber hier insgesamt rund 100 Millionen Euro investieren.

Rhomberg übernimmt die Gesamtliegenschaft in Wien-Wieden ohne den östlich gelegenen Radio-Sendesaal, den mittigen Peichl-Trakt und die westlichen Studios. Der sogenannte „Kulturtrakt“ und der Peichl-Trakt verbleiben als Wohnungseigentum beim ORF. Das Radiokulturhaus mit dem großen Sendesaal und seinen Nebenflächen, die großen Radiostudios und das Hörspielstudio sollen weiter für kulturelle Aktivitäten genutzt werden.

Beim ORF verbleiben somit laut Rhomberg 10.700 m² Nettoraumfläche.

Insgesamt sollen hier im Altbau mindestens 8.700 m² an Wohnfläche entstehen, dazu kommt ein – noch mit dem Bezirk zu verhandelnder – Neubau in der Größenordnung von rund 7.500 m². Ein noch zu definierender Teil dieser Wohnnutzfläche soll für soziales Wohnen zugänglich gemacht werden. Alternativ prüft Rhomberg aber auch die Ansiedlung zusätzlicher kultureller Angebote, hier gäbe es aber noch keine konkreten Gespräche, war von der Firma Rhomberg zu erfahren.