immoflash

Fusionsdialog S Immo Immofinanz auf Eis

Wegen Corona-Krise keine Gespräche

Autor: Charles Steiner

Nach den Rekordzahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr sieht sich der Vorstand der S Immo gut gerüstet, die Corona-Krise zu meistern. In einer Online-Pressekonferenz heute Vormittag rechnete man damit, dass das Jahr 2021 wieder gut laufen würde. Durch den Eigenkapitalpolster sei man jedenfalls gegen die Krise gut gerüstet. Die in den vergangenen Tagen wieder aufgekeimte Diskussion um eine Fusion mit der Immofinanz ist hingegen auf Eis gelegt, es gebe derzeit keine Gespräche, so Vorstandsvorsitzender Ernst Vejdovszky: "Wir haben derzeit andere Dinge zu tun, um über die Fusion zu plaudern, auch gibt es keine Möglichkeiten, sich zu treffen", so Vejdovszky. Die Aktionärsstruktur biete zwar Optionen, diese werden auch geprüft. Allerdings könne man auch nicht in Gespräche eintreten, ehe man die Bilanz für heuer nicht kenne. Zudem sei die Hauptversammlung, die am 24. April hätte stattfinden sollen, vertagt worden, aktuell gebe es noch keinen Termin.

Vejdovszky rechnet jedenfalls damit, dass das heurige Geschäftsjahr kein Rekordjahr werden wird. Die Coronavirus-Krise werde auch die S Immo sehr deutlich treffen, vor allem wird sich der Einfluss auf die Hotel- und Retailimmobilien bemerkbar machen. Das Ausmaß der Krise sei zum heutigen Tag nicht absehbar, das hänge mitunter davon ab, wie lange die von den Regierungen der Kernmärkte verhängten Restriktionen andauern und wie sich die Hilfsprogramme in den verschiedenen Ländern ausgestalten.

Die S Immo erzielte, wie bereits berichtet, im Geschäftsjahr 2019 ein Konzernergebnis von 213,3 Millionen Euro, Der FFO I erreichte mit 64,7 Millionen Euro- das entspricht 0,98 Euro pro Aktie - ebenfalls ein Rekordniveau.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!