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Galeria Karstadt Kaufhof in Essen gerettet

Union Investment verlängert Mietvertrag für Stammhaus

Autor: Charles Steiner

Im Zuge der Coronapandemie und dem Lockdown ist der zur Signa-Gruppe zugehörige Galeria Kaufhof Karstadt-Konzern stark in Bedrängnis gekommen. So standen hunderte Geschäftsschließungen im Raum, unter anderem auch für die Filiale in Essen, dem Karstadt-Haupthaus. Zumindest diese Schließung konnte abgewendet werden. Wie der 85-Prozent-Eigentümer des Haupthauses, Union Investment, mitteilen lässt, ist der Mietvertrag mit Galeria Karstadt Kaufhof jetzt um weitere zehn Jahre verlängert worden. Eröffnet ist die rund 20.000 m² große Filiale zwischen 2008 und 2009 im EKZ Limbecker Platz worden, es handelt sich um den Ankermieter des Shoppingcenters. Seit 2006 hält der UniImmo: Europa-Fonds der Union Investment die Mehrheitsanteile an diesem, die restlichen 15 Prozent gehören unter anderem der Familie Otto. Gemanagt wird das Center von ECE und Union Investment.

Zusätzlich zum Mietvertrag mit Galeria Karstadt Kaufhof habe Union Investment in den vergangenen zwölf Monaten im Shoppingcenter Limbecker Platz weitere Verträge mit u.a. Rewe, Saturn, Douglas, dm, Rossmann, C&A und McDonald's über mehr als 20.000 m² Mietfläche und Laufzeiten von fünf oder mehr Jahren abschließen können. Damit sind - zuzüglich des Karstadt Deals - bereits über 50 Prozent der Flächen im EKZ Limbecker Platz bis mindestens 2025 vermietet.