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Gastro nascht am Weihnachtsgeschäft

Frequenz und Umsätze gestiegen

Autor: Charles Steiner

Nicht nur der Onlinehandel nascht an den Weihnachtsgeschäften mit, sondern - und das ist gut für Shoppingcenter - auch die Gastronomie. Laut SES Spar European Shopping Centers verbuchen vor allem die Gastro-Angebote im Zuge des Weihnachtsgeschäfts immer mehr Umsätze. Das wiederum unterstützt die Shoppingcenter-Betreiber, denn die Gastronomie bringe entsprechend auch eine längere Verweildauer mit sich - was dann letztendlich auch die Einzelhandelsumsätze steigert. Mit diesen zeigt sich die SES bis zum zweiten Adventsonntag sehr zufrieden. Sowohl Frequenz als auch Umsätze hätten angezogen, und zwar „von Woche zu Woche“, wie SES erklärt. Das habe mitunter auch mit den längeren Öffnungszeiten in den SES-Centern zu tun. Demnach würden die Shopbetreiber über hohe Auslastungen berichten.

Dennoch: Die SES fordert mit einer Allianz aus österreichischen Shoppingcenter-Betreibern und dem Handelsverband einmal mehr vier bis sechs verkaufsoffene Sonntage pro Jahr. Gerade, weil heuer der 8. Dezember auf einen Sonntag gefallen ist, habe man einen wichtigen Einkaufstag verloren. Da würden an diesem Tag Umsätze wiederum in den Onlinehandel fließen, was den stationären Handel weiter schwächen würde. Markus Wild, CEO bei SES: „Der stationäre Einzelhandel ist beschäftigungspolitisch für unsere Volkswirtschaft einer der wichtigsten Arbeitgeber, findet mit seinen Anliegen aber oft wenig Gehör. Für Marken und deren durchgängige Präsenz ist die perfekte Verschmelzung von Online- und Offlinehandel die Zukunft. Dafür müssen aber Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Chancengleichheit ermöglichen und Wettbewerbsungleichheiten zwischen Vertriebskanälen abbauen.“