immoflash

Geberit 2020: Umsatzplus trotz Krise

Plus 5 Prozent Umsatz in Österreich

Autor: Franz Artner

Geberit trotzt der Pandemie. In Österreich legte Geberit um 5 Prozent, in Deutschland mehr als 7 Prozent zu. Auch der Gesamtumsatz der Gruppe konnte 2020 gesteigert werden. Die Flaute des 2. Quartals konnte im 2. Halbjahr kompensiert werden.

Die Umsatzentwicklung der Geberit Gruppe war im Jahr 2020 durch die Covid-19-Pandemie und die negative Währungsentwicklung geprägt. Insbesondere im zweiten Quartal führten die Covid-19-bedingten Restriktionen in den Absatzmärkten zu einem deutlichen Umsatzrückgang, welcher im 2. Halbjahr aber kompensiert werden konnte.

Der Nettoumsatz der Geberit Gruppe in Schweizer Franken sank im Jahr 2020 um 3,1 Prozent auf CHF 2.986 Millionen Schweizer Franken (2.772,8 Millionen Euro). Währungsbereinigt konnte dagegen ein Wachstum von 1,3 Prozent erzielt werden. Damit gelang es, den Umsatz trotz der Krise zu steigern und weitere Marktanteile zu gewinnen, so ein aktueller Finanzbericht. Bei den Ergebnissen erwartet die Unternehmensleitung für das Geschäftsjahr 2020 eine operative Cashflow-Marge von rund 31 Prozent. Jahresabschluss und Geschäftsbericht 2020 werden am 10. März 2021 veröffentlicht.

Dieses währungsbereinigte Wachstum und damit der Gewinn von weiteren Marktanteilen wurde trotz des Covid-19 bedingten, deutlichen Umsatzrückgangs im 2. Quartal erreicht. Gründe für diese positive Entwicklung waren die starke Marktposition, ein umsichtiges Krisenmanagement und die bewusste Entscheidung, auf Kurzarbeit zu verzichten, um die Präsenz bei den Kunden auch während der Lockdown-Perioden nicht zu reduzieren.