Immobilien Magazin

Geisterstädte einmal anders

Manchmal liegt es an der Perspektive. Im Vergleich zu China haben die Gemeindeväter von heimischen „Landfluchtregionen“ Luxusprobleme.

Autor: Gerhard Rodler

Dass die Landflucht in Österreich bestenfalls verzögert, aber nicht wirklich aufgehalten werden kann, ist Fakt. Denn die Bevölkerung wandert zunehmend und in Wahrheit unaufhaltsam in Ballungsräume ab. Daran konnte bis dato auch das neue Arbeiten via Internet wenig ändern. Die Folge: Der dörfliche Raum dünnt unaufhaltsam aus, die großen Städte werden noch größer, aber die kleinen Dörfer – aber auch die mittleren Städte außerhalb von Ballungsräumen – sehen sich mit sinkenden Bevölkerungszahlen konfrontiert. Irgendwann – und da reden wir von einigen Jahrzehnten, wenn der Trend so weitergeht – drohen Geisterdörfer und sogar Geisterstädte. Wie sich das „anfühlen“ könnte, kann man heute schon erproben, nämlich in China. Dort sind Geisterstädte zwischenzeitig zu einem echten Problem geworden, auch wenn es dort andere Ursachen hat. Ein Lokalaugenschein der ...

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