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Generali macht Kasse

Mehr als 35 Immobilien vor Verkauf

Autor: Gerhard Rodler

Auch der italienische Versicherungskonzern Generali spürt die Flaute im Lebensversicherungsgeschäft beziehungsweise die Probleme, die sich in diesem Segment durch Garantierenditen ergeben durch. Als Konsequenz daraus trennt sich die italienische Generali von Immobilien, die sie zu Anlagezwecken erworben hat. Konkret geht es dabei um jene Objekte, die sich in ihrem Immobilienfonds Scarlatti befinden. Dieser hätte eigentlich als Einheit rund um die diesjährige MIPIM im Frühjahr verkauft werden sollen. Allerdings hatte kein Investor den gewünschten Verkaufspreis bezahlen wollen. Jetzt kommen diese Objekte nun als Einzelangebote auf den Markt. Dabei geht es um 35 Objekte in Rom und Mailand, für die sich die Generali 270 Millionen Euro erwartet. Der Markt war dem Vernehmen nach damals aber nur bereit, etwas mehr als 200 Millionen dafür zu bezahlen.

Nun will die Generali über die Einzelobjekte aber neuerlich mit dem damals schon im Spiel gewesenen potenziellen Investoren reden, das waren vor allem Morgan Stanley, Blackstone und Goldman Sachs.

Verkaufspläne für österreichische Immobilien der Generali sind immoflash indessen derzeit keine bekannt.