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Wenig für Generation Living

Nur Minderheit kann sich das vorstellen

Autor: Charles Steiner

Der Lockdown im Zuge der Coronavirus-Pandemie hatte auch Familienbanden empfindlich getroffen. Eltern und Großeltern konnten wochenlang ihre Kinder und Enkel nicht sehen, außer über Videotelefonate. Jetzt, nachdem die Maßnahmen gelockert sind, denkt aber kaum ein Österreicher daran, in einem größeren Familienverband zu leben. Einen Boom für generationenübergreifendes Wohnen scheint es daher nicht zu geben, hat die Raiffeisen Immobilien Vermittlung mit dem österreichischen Gallup Institut erhoben, bei dem 1.000 Österreicher zwischen 20 bis 65 Jahren befragt worden sind.

Demnach sei während der Corona-Krise nur bei jedem achten Befragten (13 Prozent) der Wunsch entstanden, im größeren Familienverband zu leben, z.B. gemeinsam mit Eltern oder Großeltern, aber auch mit Kindern, die bereits ausgezogen sind. Bei Frauen sei dieser Wunsch mit 16 Prozent deutlich stärker ausgeprägt, ebenso bei den 40- bis 50-Jährigen: Hier würden sich 17 Prozent generationenübergreifendes Wohnen im Familienverband wünschen, was wohl damit zu tun hat dass die Eltern dieser Altersgruppe zumeist bereits sehr betagt und häufig pflegebedürftig sind.

Was in diesem Zusammenhang interessant ist: Am wenigsten beliebt scheint generationenübergreifendes Wohnen in der Generation 50 plus zu sein - hier würden sich nur 11 Prozent der Befragten dafür aussprechen. Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich: „Gerade die Generation der Best-Ager legt beim Wohnen großen Wert auf Eigenständigkeit und Qualität.“

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