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Gerangel um die BIG

ARE-Privatisierung steht wieder in den Sternen

Autor: Gerhard Rodler

Warten auf Godot bei der BIG: Deren an und für sich privatwirtschaftlich ausgerichtete Tochter Austrian Real Estate (ARE) bleibt der Weg an die Börse bis auf weiteres – nun doch – verwehrt. Der für die BIG ressortzuständige Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat jetzt durchblicken lassen, dass entsprechende (Teil-)Privatisierungspläne über die Börse vorerst einmal verworfen worden sind. Er sieht auch für die Bundesimmobiliengesellschaft BIG keinen Mehrwert, sie „in eine größere Einheit zu begeben“.

Gemeint ist damit eine Eingliederung der BIG in die ÖIAG. Mitterlehner, der in der neuen Regierung auch für die Wissenschaftsagenden zuständig ist, stellt den heimischen Universitäten über die BIG bis 2017 zusätzliche 200 Mio. Euro zur Verfügung. Die Forderung der Unis, selbst Eigentümer der BIG-Gebäude zu werden, um sich die Miete von jährlich 230 Mio. Euro zu sparen, lehnt Mitterlehner ab. Das hätte bilanzielle Nachteile. Mit dem neuen Sonderbauprogramm würden die Mieten aber wieder weitestgehend zurückfließen, so der Minister.