Immobilien Magazin

Gerüchteküche brodelt am Europa Mitte-Stand

Die letzten Wochen vor Weihnachten sind immer die mit Abstand aktivsten, weil ja bekanntlich am 31. 12. eines jeden Jahres mit schöner Regelmäßigkeit die (Immobilien)Welt zu bestehen aufhört.

Autor: Barbara Bartosek aus München

Das schlägt sich auch in der Zahl der Gerüchte wieder, welche in dieser Zeit die Runde machen. Hier die Top-3, die am österreichischen Europa Mitte-Stand in der Halle A die Runde gemacht haben:

In der BAI schlummert ein riesiger Immobilienschatz: Angeblich ist die Wiener innerstädtische Wohnbau-Grundstücksreserve bis zu einer halben Million m² schwer, ein guter Teil davon aber nur dann, wenn die Stadt entsprechend freundlich gestimmt ist (aus Gründen der benötigten Widmung). Entsprechend sollen sich die Interessenten für eine BAI-Übernahme hier entsprechende Absicherungen wünschen.

Der Glaspalast könnte weiter bestehen: Aufgrund der bekannten Probleme rund um die Neueinreichung auf dem Areal des Wiener Glaspalastes verzichtet die Wien Holding darauf, das Projekt selbst zu realisieren und verkauft es ab, wie es liegt und steht. Und es gibt angeblich bereits Kaufinteressenten, die das Objekt gar nicht abreißen, sondern einfach nur revitalisieren wollen. Am Ende also vielleicht viel Lärm um nichts.

Anteile der Hausverwaltung IMV könnten - entgegen einer immoflash-Meldung basierend auf Unternehmensaussagen - doch verkauft werden. Am Stand war jedenfalls die Rede davon, dass derzeit an einem Investmentmemorandum gearbeitet werden soll. Es dürfte damit eher eine Frage des gebotenen Preises sein, ob es hier zu einem teilweisen Verkauf kommen könnte, besagen die - vielleicht auch haltlosen - Gerüchte.