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Gespannte Ruhe in Düsseldorf

Büroflächenumsatz im ersten Quartal 2014 bei 68.000 Quadratmeter

Autor: Gerhard Rodler

Nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Colliers International konnte der Düsseldorfer Bürovermietungsmarkt (nur Stadtgebiet Düsseldorf, ohne Umland) in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Büroflächenumsatz in Höhe von 68.000 m² verzeichnen. Dies bedeutet im Vergleich mit dem ersten Quartal 2013 (circa 71.000 m² Büroflächenumsatz) einen leichten Rückgang von rund 4 Prozent. Dabei betrug der reine Vermietungsumsatz 57.400 m². Weitere 10.600 m² wurden durch Eigennutzer belegt.

Ende März 2014 betrug der Büroflächenleerstand im Düsseldorfer Stadtgebiet 817.100 m². Dies entspricht einer aktuellen Leerstandsquote von 10,8 Prozent. Ohne Berücksichtigung der angebotenen Untermietflächen beträgt die Leerstandsquote derzeit 10 Prozent. Im Vergleich zum Stand Ende des ersten Quartals 2013 hat die Leerstandsquote damit leicht um 0,2 Prozentpunkte nachgegeben. Innerhalb der ersten drei Monate des Jahres 2014 war bei der Spitzenmiete im Düsseldorfer CBD keine Änderung zu vermelden. Sie notiert damit weiterhin bei 27,50 Euro pro Quadratmeter und Monat und damit circa 5,8 Prozent höher als vor 12 Monaten. Wie gehabt herrscht ein Mangel an größeren zusammenhängenden Top-Flächen im CBD, der oftmals potenzielle Nutzer zwingt, auf andere Teilmärkte auszuweichen. Die gewichtete Durchschnittsmiete für das Stadtgebiet Düsseldorf ist im Jahresvergleich von ihrem Allzeithoch um 2,6 Prozent auf nun 14,70 Euro pro Quadratmeter und Monat zurückgegangen. Mehr als die Hälfte aller Mietvertragsabschlüsse im ersten Quartal sind preissensiblen Mietern zuzuordnen und wurden unterhalb der 12,50 Euro-Marke abgeschlossen. In der Summe sind dies 31.300 m² Flächenumsatz.

Die Aussichten für den weiteren Jahresverlauf auf dem aktuell sehr stabilen Düsseldorfer Bürovermietungsmarkt sind als gut einzuschätzen. Für das Gesamtjahr 2014 prognostiziert Colliers International für das Stadtgebiet Düsseldorf einen Büroflächenumsatz von mindestens 300.000 m².