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Griffner Haus baut wieder

Schwarze Zahlen für 2015 erhofft

Autor: Gerhard Rodler

80 Einfamilienhäuser will GRIFFNER 2015 in Österreich, Italien und Deutschland errichten. Zwei Jahre nach Neuübernahme möchte das Kärntner Holzbauunternehmen wieder auf Wachstumskurs zurück und konzentriert sich allein auf das hochwertige Einfamilienhaus.

Mit 100 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen 2014 einen Umsatz von 14 Mio. Euro, war aber noch in den roten Zahlen. Für 2015 wird die Gewinnzone angepeilt. 2013, im Jahr der Übernahme, war das neue GRIFFNER Team vorrangig mit der Fertigstellung bereits im Bau befindlicher Einfamilienhäuser beziehungsweise der Erfüllung bereits abgeschlossener Verträge beschäftigt. 2014 konnte GRIFFNER bereits 60 neue Bauherren in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz von sich überzeugen.

„2015 wollen wir 80 neue Einfamilienhäuser errichten, 2016 auf 100 Einheiten steigern. Rund 60 Prozent der Häuser werden in Österreich errichtet. Hauptexportmärkte sind Italien, Deutschland und die Schweiz. 40 Prozent der Kunden kaufen ihr GRIFFNER Haus schlüsselfertig. Bei Fertighäusern lag dieser Anteil 2013 bei nur 29,1 Prozent (Quelle: Österr. Fertighausverband). GRIFFNER verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im konstruktiven Holzbau.

Der sorgfältige Umgang mit Baustoffressourcen, Energie und ein hohes ökologisches Bewusstsein sind zentrale Anliegen der Eigentümerfamilie und des Unternehmens GRIFFNER. Daher werden nur heimische Hölzer aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern verwendet. In Kombination mit Kork und Holzfaser als Dämmstoff entstehen Gebäude mit hervorragender Energiebilanz. Der geringe Energiebedarf für Raumwärme und Warmwasser wird bevorzugt über Wärmepumpen, Solaranlagen und Pellets-Heizungen gedeckt.

“Strategisch orientieren wir uns am Niedrigenergiehaus, weil damit gesamtheitlich die beste Energie- und Ökobilanz zu erreichen ist„, betont Niedersüß. Produziert wird ausschließlich am Unternehmensstandort in Griffen. Hier investierte GRIFFNER in den vergangenen Monaten in eine zusätzliche Plattenzuschnittmaschine. Niedersüß: “Diese Maschine erhöht unsere Lieferkapazitäten erheblich, steigert unsere Produktivität um 15 Prozent und optimiert unsere Wirtschaftlichkeit. Mit 100 Mitarbeitern sind wir einer der größten Arbeitgeber der Region und tragen entsprechende Verantwortung.“