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Immoverbände fusionieren

CEPI und CEI sind künftig unter einem Dach

Autor: Gerhard Rodler aus Cannes

Jetzt ist es fix. Die Fusion, beziehungsweise der Merger der beiden größten europäischen Immobilienverbände CEPI und CEI ist unterschrieben. Sinn und Zweck war und ist, eine stärkere Einflussnahme, also klassisches Lobbying, in Brüssel für die Interessen der Immobilienberufe, der Real Estate Agents und der Property Managers wirksam betreiben zu können.

Der neue Großverband hat den vorläufigen Namen CEPI/CEI. Damit werden unter einem Dach alles zusammen sage und schreibe 250.000 Immobilienfachleute in ganz Europa vertreten sein. Es sind 32 nationale Verbände integriert, von Österreich aus der ÖVI. Der Weg dorthin war lang und die Wurzeln des neuen Großverbandes reichen ganz besonders auch nach Österreich. Knapp zehn Jahre hat Margret Funk dieses Projekt vorangetrieben.

Ein entscheidender Moment war dabei vor allem die von Österreich lancierte und initiierte Entwicklung und Durchführung eines europäischen Makler Standards, eines CEN Standards, der im Sinne des Verbraucherschutz klare Definitionen über die Kompetenzen und die Handhabung von Maklergeschäften gibt.

Diese Zusammenarbeit wurde von dem damaligen CEPI Präsident Frans Burgering und Margret Funk, als CEI Präsidentin 2010 durchgesetzt und so kam man sich näher.

Nicht unwichtig war es, dass Österreich ganz im Stile des historischen „Kongress tanzt“-Konzeptes agierte. Sowohl im vorigen Jahr als auch beim diesjährigen Ball wurden die entscheidenden Repräsentanten zum Immobilienball eingeladen.Der Erfolg war jedesmal enorm.

Der neuen Präsident des vereinten Verbandes ist der Deutsche Jens-Ulrich Kiessling, ein Immobilienunternehmer aus Hamburg in der 7. Generation, die neue Vizepräsidentin, Claudine Speltz, kommt aus Luxemburg, ein weiterer Vize-Präsident ist der aus Portugal stammende Manuel Negrao.