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Größtes Passivhaus der Welt in Wien

Wiener Netze mit neuer Zentrale

Autor: Stefan Posch

Die Wiener Netze eröffneten gestern ihre neue Unternehmenszentrale auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks Simmering. Der Campus Wiener Netze ist mit 96.000 m² Bruttogeschossfläche das größte Gebäude nach Passivhausstandard weltweit, teilte der Strom- und Erdgas-Verteilernetzbetreiber via Aussendung mit.

Der Energiebedarf wird mit Hilfe von Photovoltaikanalagen, Grundwassernutzung und Solarthermie zu 100 Prozent selbst erzeugt. Auch während der zweijährigen Bauzeit wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. 2.970 LKW-Fahrten seien durch Bahnabtransport vermieden worden, teilte das Unternehmen mit. Laut Berechnung des Bundesumweltamts wurden so 55 Tonnen C02 eingespart.

Sowohl Betrieb als auch Verwaltung sind jetzt in der neuen Zentrale vereint. 1.400 Mitarbeiter haben dort ihren Arbeitsplatz. „Der neue Standort bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wiener Netze neben einer topmodernen Ausstattung eine umweltfreundliche, energiesparende Funktionsweise, wodurch wir zukünftigen technologischen Herausforderungen gewachsen sind. Im Sinne der Smart-City-Rahmenstrategie ist hier, im weltweit größten Gebäude nach Passivhausstandards, Energieeffizienz gelebte Realität“, so Peter Weinelt, Vorstandsdirektor der Wiener Stadtwerke.