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Grünes Licht für IVG-Sanierung

Insolvenzplan sieht Tausch von Schulden in Anteile

Autor: Gerhard Rodler

Eine der letzten Hürden für die Sanierung des Immobilienkonzerns IVG ist genommen. Gläubiger und Aktionäre stimmten dem Insolvenzplan zu. Bei den Gläubigern lag die Zustimmungsquote bei 99,47 Prozent, bei den Aktionären - die ihren Einsatz vollständig verlieren - immerhin noch bei über 56 Prozent.

Der Insolvenzplan sieht einen Tausch von Schulden gegen Eigenkapital sowie die Zerlegung der IVG in drei Teile vor: die Immobilien im eigenen Bestand, das Geschäft mit Immobilienfonds für institutionelle Anleger und die Gas-Kavernen. Nun muss der Plan noch vom Insolvenzgericht bestätigt werden, dann kann der Umbau losgehen.

Die Gläubiger - darunter viele Hedgefonds - hatten sich vor der Pleite der IVG im großen Stil in die Schulden des Konzerns eingekauft und übernehmen mit den anstehenden Kapitalmaßnahmen das Ruder. Wenn alles glatt geht, könnte das Insolvenzverfahren schon im dritten Quartal wieder aufgehoben werden, wie der Konzern erklärte. Demnächst dürfte auch ein neuer Vorstandschef installiert werden - der bisherige Konzernlenker Wolfgang Schäfers war in dieser Woche abgetreten.

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