immoflash

Gute Nachbarschaft durch Corona

Vor allem Besitzer von Eigentumswohnungen

Autor: Charles Steiner

Gute Nachbarschaft ist wichtig, in Zeiten von Corona und Lockdown umso mehr. Und die hat sich auch tatsächlich verbessert, hat eine Umfage von ImmoScout24 ergeben. Befragt nach dem Verhältnis zu den Nachbarn, geben 37 Prozent an, ein gutes Verhältnis zu haben und sich auch gegenseitig zu helfen, wenn es notwendig ist. 14 Prozent bezeichnen ihr Verhältnis sogar als freundschaftlich. Im Vergleich zu Mietern pflegen Eigenheimbesitzer ein besseres Verhältnis zu den Nachbarn: so geben 44 Prozent der Eigentümer an, ein gutes Verhältnis zu haben, unter Mietern sind es nur 31 Prozent. Freundschaftliche Verhältnisse pflegen 17 Prozent der Eigentümer aber nur 11 Prozent der Mieter.

Obwohl viele Menschen in den vergangenen Monaten notgedrunken mehr Zeit Zuhause verbracht haben, haben Krise und Lockdown die Nachbarschaftsverhältnisse nicht verschlechtert, sondern eher verbessert. Rund 70 Prozent der Befragten geben an, das Verhältnis zu den Nachbarn sei gleich geblieben, bei rund 30 Prozent hat es sich verbessert. So sagen 13 Prozent, dass sich die Nachbarn seit der Krise mehr gegenseitig unterstützen, jeder Zehnte hat engeren Kontakt zu den Nachbarn und redet mehr mit ihnen, 7 Prozent haben sogar Kontakte zu Nachbarn geknüpft, die sie vorher gar nicht kannten. Vermehrte Probleme und eine damit einhergehende Verschlechterung der Nachbarschaftsbeziehungen aufgrund von mehr Lärm oder lauter Musik gibt es nur bei 4 Prozent der Befragten.