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Haustiere oft nervig

Jeden vierten stören Nachbarn mit nervigen Haustieren

Autor: Gerhard Rodler

Bellen am Tag, Maunzen in der Nacht, Gezwitscher im Morgengrauen – die Angewohnheiten so mancher Haustiere lassen ihre Besitzer in der Gunst der Nachbarn schlecht dastehen. Kein Wunder also, dass jeder vierte Österreicher von Nachbarn mit Haustieren genervt ist. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von immowelt.at, einem der meistbesuchten Immobilienportale. Nervige Haustiere der Nachbarn sind somit der Störfaktor Nummer eins im nachbarschaftlichen Miteinander.

Doch nicht nur die nervigen Haustiere stören das friedliche Zusammenleben: 22 Prozent der Befragten empfinden den Zigarettenqualm des rauchenden, der über den Balkon oder das Treppenhaus in die eigene Wohnung zieht, als Zumutung. Nächtliche Aktivitäten wie Duschen, Wäschewaschen oder laute Musik nagen an den Nerven von 18 Prozent. Spielende Kinder belasten ebenfalls das gute Nachbarschaftsverhältnis, über sie ärgern sich 15 Prozent.

Trotz einiger Kritikpunkte halten sich in Österreich Freud und Leid mit den Nachbarn die Waage: Zwar gibt jeder Zweite (52 Prozent) an, vom Nachbarn genervt zu sein, genauso viele Menschen bezeichnen ihr nachbarschaftliches Verhältnis aber als gut (48 Prozent). Wie groß die Toleranz für die Eigenheiten anderer ist, hängt allerdings auch vom Alter ab: So haben nur 38 Prozent der über 60-Jährigen an ihren Nachbarn etwas auszusetzen, bei den 18- bis 29-Jährigen sind es dagegen 61 Prozent.

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