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Hamborner REIT holt sich 166 Millionen

Ausgabe von bis zu 17 Millionen junger Aktien

Autor: Gerhard Rodler

Demnächst sind die Akquisitionskassen bei der deutschen Hamborner REIT, die auch immer wieder ein Auge auf Österreich geworfen hatte, wieder prall gefüllt: Der Vorstand der Hamborner REIT AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen mit Bezugsrechten der Aktionäre der Gesellschaft beschlossen. Das Grundkapital soll durch Ausnutzung des Genehmigten Kapitals II und die Ausgabe von bis zu 17.715.032 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem rechnerisch anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,00 Euro je Stückaktie und voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2016 gegen Bareinlagen erhöht werden. Entsprechend dem Bezugsverhältnis von 7 zu 2 kann ein Aktionär für jeweils sieben alte Aktien zwei neue Aktien zum Bezugspreis beziehen. Der Bezugspreis je neuer Aktie beträgt 9,40 Euro, was einem Abschlag von 8,4 Prozent vom XETRA-Schlusskurs der Aktien der Hamborner REIT AG am 9. September 2016 (10,26 Euro) entspricht.

Unter der Annahme, dass sämtliche Neue Aktien bezogen bzw. erworben werden, ergibt sich ein Bruttoemissionserlös für die Gesellschaft in Höhe von rund 166,5 Mio. Euro Die Gesellschaft beabsichtigt, den Emissionserlös hauptsächlich für Akquisitionen von zusätzlichen Immobilien im Einklang mit der Unternehmensstrategie zu verwenden.

Der größte Einzelaktionär der HAMBORNER REIT AG, die RAG Stiftung (9,78 Prozent des Grundkapitals), hat sich bereits im Vorfeld verpflichtet, sämtliche ihr zustehende Bezugsrechte auszuüben.