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Haselsteiner will conwert los werden

"Aktionärskrieg", falls conwert-Übernahme platzt

Autor: Gerhard Rodler

Am Mittwoch (15.4.) läuft die Frist für die Übernahme des börsennotierten Immobilienentwicklers Conwert durch die Deutsche Wohnen AG ab. conwert-Großaktionär Hans Peter Haselsteiner, der das Angebot von 11,50 Euro pro Aktie annehmen will, droht nun mit einem „Aktionärskrieg“, falls eine Investorengruppe um Klaus Umek von der Firma Petrus Advisers den Deal durch ihre Preisforderung platzen lässt. Damit hat der Bau-Tycoon den Druck nochmals deutlich erhöht. Dass Haselsteiner seine conwert-Anteile besser heute als morgen los werden möchte, hat immoflash ja schon mehrfach berichtet.

Laut Haselsteiner hat Umek der Haselsteiner Familien-Privatstiftung Mitte Dezember ein Angebot für die Übernahme all ihrer conwert-Aktien unterbreitet.

„Wir haben argumentiert, dass das zu wenig ist. Daraufhin hat Umek sich breit darüber ausgelassen, warum die Aktie niemals mehr als 10 Euro wert sei und wir froh sein müssten, wenn wir 10 Euro bekämen“, wird Haselsteiner in der Zeitschrift „News“ zitiert. Dass Umek nun mit den von der Deutschen Wohnen AG gebotenen 11,50 Euro nicht zufrieden ist, hält Haselsteiner demnach für „nicht ganz glaubwürdig“ und kündigt einen „Aktionärskrieg“ für den Fall an, dass das Übernahmeangebot der Deutsche Wohnen an der Hürde von 50 Prozent plus einer Aktie scheitern sollte. Die Haselsteiner Familien-Privatstiftung hält 24,4 Prozent der conwert-Anteile und ist größter Einzelaktionär.