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Hermann Rauter, der Philantrop

Für sein soziales Engagement ist Hermann Rauter schon länger bekannt. Und mit seinen Herztraum-Projekten hat er tatsächlich neue Maßstäbe an sozialer Kompetenz in der Immobilienbranche geschaffen. Jetzt hat er sei Haus der PHILANTHROPIE eröffnet.

Autor: Gerhard Rodler

Hermann Rauter war schon immer ein Vor- und eben auch ein Querdenker. Als er seine "online-Hausverwaltung" gegründet hatte, war das Internet in der Branche noch nicht angekommen. Heute sind zumindest online verfügbare Belege bei den größeren Hausverwaltungen Standard. Vielleicht macht auch die jüngste Leidenschaft von Hermann Rauter in der Branche Schule. Die Rede ist von seinem sozialen Engagement. Vor einigen Jahren hat Rauter seinen Herztraum verwirklicht. Dahinter steckt eine nachahmenswerte Idee. Rauter: "Mit der Immobilienentwicklung kann man derzeit mehr Geld verdienen, als man zum Leben braucht. Die Hälfte des Reinerlöses von Projekten, die Herztraum Immobilien entwickelt und verkauft, fließt in die Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder." Jetzt hat Rauter für seine Herztraum Immobilientreuhand GmbH eine neue Bleibe gefunden.

Eigentlich mehr als das: Ausgerechnet am früheren, traditionellen Zentrum der Hochfinanz und des Kapitalismus, nämlich in der Wiener Börse hat Rauter sein Haus der PHILANTHROPIE jetzt eröffnet. Dort finden neben seinem eigenen Herztraum noch andere Organisationen mit sozialem Engagement Platz. Ashoka beispielsweise ist seit über 30 Jahren die weltweit führende Organisation zur Förderung von Social EntrepreneurInnen. Die gemeinnützige Privatstiftung Essl Foundation wiederum hat die Förderung von sozialen Innovationen und Unternehmertum sowie mildtätige Projekte, vor allem zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung, zum Ziel. Als Organisator des Zero Projects setzt sich die Stiftung auf wissenschaftlichem Weg für eine Welt ohne Barrieren ein. Gebündelt werden die Aktivitäten in der gemeinnützigen Privatstiftung People Share Foundation. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit Kindern, die kein lebenswertes Zuhause haben, ein Zuhause zu bieten. Die gemeinnützige Privatstiftung initiiert dabei eigene Projekte, unterstützt aber auch andere lokale und internationale karitative Engagements. Dafür werden nicht nur finanzielle Ressourcen vereint; die Stifter und Stiftungsvertreter engagieren sich auch persönlich für die Projekte. Diese Projekte sollen "Steine ins Rollen bringen" - sie sollen als vorbildliche Lösungen dienen können, wachsen können und zum Mitmachen animieren.

Rauter: "PHILANTHROPIE bedeutet dem Wortsinn nach Menschlichkeit oder Menschenliebe." Dem Vorbild anderer Städte folgend soll mit dem Haus der Philanthropie Wien ein Ort geschaffen werden, der zu Synergien und gegenseitiger Inspiration anregt. Rauter: "Es soll Raum für all das bieten, das diese Stiftungen und Organisationen täglich beschäftigt - von nachhaltigen Projekten für benachteiligte Menschen bis hin zum Umgang miteinander und Unternehmertum mit Social Impact. Die Vision des Hauses der Philanthropie: das Stärken sozialen Engagements.