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Hohe Nachfrage treibt Preise

Anlageimmobilien werden weiter immer teurer

Autor: Gerhard Rodler

Eine anhaltend hohe Nachfrage hat die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser in Leverkusen leicht steigen lassen. So muss für Objekte in sehr guten Lagen durchschnittlich 1.150 und in den guten Lagen 935 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden. Dies geht aus dem aktuellen „Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht 2013/2014“ des Beratungs- und Vermittlungsunternehmens für Gewerbeimmobilien Engel & Völkers Commercial hervor.

Einfache Lagen sind mit etwa 470 Euro pro Quadratmeter deutlich preiswerter.

Auch die Mieten seien gestiegen. So reiche die Spanne in den mittleren und einfachen Lagen von 4,90 bis 6,90 Euro pro Quadratmeter. In sehr guten Lagen müssten die Mieter bis zu 9,20 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Laut Jörn Freudenberg, Bereichsleiter für Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial in Köln, wirkt sich auf den Standort Leverkusen vor allem die zentrale Lage zwischen Köln und Düsseldorf aus, wo die Preise nachhaltig gestiegen sind. Zwar sei 2012 die Zahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser mit 59 im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich geblieben, allerdings habe sich das Umsatzvolumen wegen des Verkaufs einiger größerer Objekte um 54 Prozent auf rund 57 Millionen Euro erhöht. „Dies ist das höchste Ergebnis seit dem umsatzstarken Jahr 2005 mit circa 63 Millionen Euro“, unterstreicht der Immobilienexperte. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Immobilie habe bei rund 971.000 Euro gelegen.

Fürs Gesamtjahr 2013 rechnet Engel & Völkers Commercial mit einer ähnlichen Zahl von verkauften Wohn- und Geschäftshäusern wie in den beiden Vorjahren. Da tendenziell wieder kleinere Objekte veräußert würden, sei mit einem etwas geringeren Umsatzvolumen zu rechnen als 2012. „Wir gehen davon aus, dass künftig vermehrt institutionelle und ausländische Investoren am Markt agieren werden“, heißt es abschließend im Marktbericht.