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Holz kommt als Baustoff

72 Sozialwohnungen aus Holz in von 5 Monaten

Autor: Gerhard Rodler

Eingebettet in eine Grünanlage errichtete Rubner Objektbau, Generalunternehmer der Rubner Gruppe, in Brescia vier Wohnkomplexe mit insgesamt 72 Sozialwohnungen. Auftraggeber ist das lombardische Wohnbauinstitut A.L.E.R., das zum ersten Mal ein Projekt in Holz bauen ließ. Für Aufsehen sorgte der Bau nicht nur aufgrund seiner auffälligen Architektur, für die 5+1AA aus Mailand verantwortlich zeichnet, sondern auch aufgrund der kurzen Bauzeit und der Einhaltung der Kostenvorgaben. Die Wohneinheiten standen innerhalb von nur fünf Monaten. Das Projekt ist ein Beispiel dafür, dass Holz auch im sozialen Wohnungsbau eine immer größere Rolle spielt.

Das Leistungspaket von Rubner Objektbau umfasst die Projektierung und den Bau von vier Wohnkomplexen mit je vier Geschossen, bestehend aus 72 Wohnungen, die in Brettschicht- bzw. Brettsperrholzweise errichtet wurden (insgesamt 1.555 m³ Brettschicht- und Brettsperrholz) - einschließlich Parkplätze, Keller im Erdgeschoss und Außengestaltung. Hierbei setzte das Unternehmen aus Südtirol auf Materialien und Techniken, die einen niedrigen Energieverbrauch und gleichzeitig einen hohen Komfort hinsichtlich der Temperatur bieten. Kriterien wie Energieeffizienz bzw. die Minimierung des Energiebedarfs, Umwelt- und Klimaschutz, Komfort, Wohngesundheit, Kosteneinsparung und die Vermeidung von Baumängeln waren ausschlaggebend dafür, ein Gebäude aus Holz zu bauen, das vom energetischen Gesichtspunkt hoch funktional ist.

Die Gebäude erhielten die Energiebewertung der Klasse A, sowohl nach den Kriterien der CENED als auch nach jenen der CasaClima Agentur, unter anderem durch die integrierte Fotovoltaikanlage und die kontrollierte Belüftung.