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Hotelinvestmentmarkt abermals rege

Rund ein Drittel über dem Vorjahr

Autor: Gerhard Rodler

Der Hotelinvestmentmarkt 2013 verlief nach Angaben von Colliers International Deutschland sehr rege und endete mit einem Transaktionsvolumen von 1,7 Milliarden Euro. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Zunahme um knapp 33 Prozent. Als Folge der hohen Nachfrage und des immer noch überschaubaren Angebots vor allem im Segment der Premiumimmobilien sank die Spitzenrendite für erstklassige Hotels in bestimmten guten Lagen unter 6,00 Prozent. Wie im Vorjahr belief sich das Transaktionsvolumen von Hotelverkäufen bis fünf Millionen Euro auf etwa 54 Millionen Euro, was einen Marktanteil von drei Prozent bedeutet.

Insbesondere das knapp 300 Millionen Euro schwere Queens-Moat-Portfolio, das sich die Fattal Hotels Group bereits zu Beginn des Jahres sicherte, sorgte dafür, dass sich der Marktanteil der Paketverkäufe auf 31 Prozent mehr als verdoppelte. Insgesamt wechselten Hotels im Werte von etwa 526 Millionen Euro im Rahmen von Portfolios den Eigentümer.

Etwa 70 Prozent der 2013 veräußerten Hotels hatten drei oder vier Sterne, was etwa dem Anteil aus dem Vorjahr entspricht. In Summe bedeutet dies ein Anlagevolumen von knapp 1,2 Milliarden Euro. Hotels mit fünf Sternen wechselten für rund 298 Millionen Euro (18 Prozent Marktanteil) den Eigentümer, Low-Budget- und Economy-Hotels mit ein und zwei Sternen für knapp 200 Millionen Euro (12 Prozent). Der überwiegende Teil der 2013 verkauften Hotels waren Bestandshotels, in die rund 1,1 Milliarden Euro investiert wurden.