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Hotelinvestments hoch im Kurs

Nicht nur die Top 7 sind eine Prüfung wert

Autor: Gerhard Rodler aus Cannes

Das Volumen schlägt immer neue Rekorde: Im Jahr 2013 wurde nach Angaben von Colliers International Hotel eine Summe von 1,7 Milliarden Euro am deutschen Hotelinvestmentmarkt gehandelt. Auch das Wachstum ist beachtlich: Seit dem Jahr 2009 stieg das Hoteltransaktionsvolumen um mehr als 250 Prozent. Für 2014 rechnet Colliers ebenfalls mit signifikanten Transaktionen in Höhe von mindestens 1,5 Milliarden Euro. Die insgesamt gute wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik ebenso wie die im Vergleich zu anderen Anlagegütern soliden Renditen von Hotelimmobilien führen zu einem ungebrochenen Interesse in- und ausländischer Investoren.

Gerade ausländische Investoren können das Potenzial so genannter Sekundär- und Tertiärstandorte schwer einschätzen. Wie in den Vorjahren wurde auch 2013 das größte Transaktionsaufkommen in den Top 7-Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart verzeichnet. Eine solide wirtschaftliche Performance sowie die Stabilität der Hotelmärkte begründen das Vertrauen der Investoren in diese renommierten Standorte.

Investments in Hotelimmobilien lohnen sich: Auf der Basis des Ratings kommen die Analysten zu der Einschätzung, dass annähernd 80 Prozent der untersuchten Standorte eine durchschnittliche bis weit überdurchschnittliche Attraktivität (Bewertung BB bis AAA) für Hotelinvestments besitzen. An etwa 20 Prozent der analysierten Standorte sollte in jedem Fall eine Einzelfallprüfung erfolgen, um die Attraktivität für ein weiteres Hotelvorhaben zu eruieren.