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Hotels in Brandenburg?

Überraschend, aber eine Überlegung wert…

Autor: Gerhard Rodler

Der Tourismus in Brandenburg ist geprägt von Schlössern und Burgen aber auch von als historisch geltenden Stadtkernen und naturbelassenen Seenlandschaften. Mit knapp 11,5 Millionen Übernachtungen im Jahr 2012 feierte das Land seinen Rekord. Dies entspricht einem Plus von rund 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Gäste stieg im Betrachtungszeitraum auf 4,2 Millionen an. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 2,8 Tagen. Der Tourismus in Brandenburg wird von Gästen aus dem Inland bestimmt. Lediglich 8 Prozent der Gäste sind international (vorwiegend aus Polen, den Niederlanden und Dänemark). „Der Tourismus in Brandenburg hat noch viel Steigerungspotential“, so Samantha Schellhase von Christie + Co.

2012 standen den Gästen in Brandenburg 1.655 geöffnete Beherbergungsbetriebe zur Verfügung, 545 davon sind Hotels und Hotels garni. Die Zahl der angebotenen Hotelbetten ist seit 2011 relativ stabil geblieben.

Mit 3.087 Seen weist Brandenburg die meisten Seen nach Bayern und Mecklenburg-Vorpommern auf. Für Erholung, Kultur und Sport bietet das flächenmäßig gesehen drittgrößte Bundesland Deutschlands ausreichend Möglichkeiten. Der Landkreis Teltow-Fläming bietet neben Klöstern, Burgen und Schlössern wie beispielsweise dem Schloss Wiesenburg, Kloster Zinna oder dem Schloss Blankenese auch den Fläming-Skate auf dem Gebiet der Städte Luckenwalde, Jütebog, Baruth/Mark und dem Amt Dahme/Mark. Nach einer guten ersten Jahreshälfte in 2013 ist mit einer weiteren positiven Entwicklung des brandenburgischen Hotelmarktes zu rechnen. Dies freut nicht nur Eigentümer, Betreiber und Banker, sondern wirkt auch fantasieanregend für Investoren. Zahlreiche Veranstaltungen in Potsdam und Umgebung sollen für eine konstante Auslastung während der Woche sowie an den Wochenenden sorgen.