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Hotels in Südeuropa im Kommen

Ein neuer Markt steht vor dem Erwachen

Autor: Gerhard Rodler

Noch ein Nebenschauplatz, könnte der Hotelmarkt in Südosteuropa absehbar wieder interessant werden. „Die in dieser Studie analysierten Märkte hatten zwar mit den Folgen der Finanzkrise zu kämpfen und verbuchten über mehrere Jahre hinweg nur ein sehr geringes Wachstum des Hotelangebotes. Allerdings zeigen drei der vier Märkte seit 2010 einen Aufwärtstrend. Nur Podgorica hinkt noch etwas hinterher,“ so Lukas Hochedlinger, Managing Director Germany, Austria & CEE bei Christie & Co.

Mit insgesamt 52 Hotels und 4.000 Hotelzimmern ist Zagreb der größte Markt in dieser Vergleichsanalyse. Wenngleich die Anzahl der Hoteltransaktionen in Zagreb in jüngster Zeit überschaubar war, bieten Kroatiens Wirtschaftswachstum insgesamt sowie die steigende Nachfrage gepaart mit dem derzeitigen Mangel an Markenhotels vielversprechende Chancen für Investoren. Ljubljana hingegen bietet bei 29 Hotels nur knapp 2.500 Zimmer, wobei über 85 Prozent des identifizierten Zimmerangebotes dem oberen und mittleren Segment zuzuordnen sind. Aufgrund seiner strategischen Lage, relativ niedriger Immobilienpreise sowie den kaum vorhandenen Beschränkungen für Käufer scheint sich Ljubljana gut zu zu entwickeln.

Mit 65 kategorisierten Hotels verfügt Sarajevo über die höchste Anzahl an Beherbergungsbetrieben, allerdings nur über 2.300 Zimmer. Sarajevo bietet noch Potential für internationale Hotelmarken.

Podgorica, der kleinste der vier analysierten Märkte, kämpft nach wie vor mit den Folgen der Krise. "Ein wesentliches Nachfragewachstum blieb aus, was auch der Hotelbranche zusetzte. Die meisten Hoteleigentümer in Podgorica möchten entweder verkaufen oder warten darauf, dass der Markt wieder anzieht“.