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Hotspot Flüchtlingsquartiere

Riesige Aufgabe für die Immobilienbranche

Autor: Gerhard Rodler

Mehr als 100 Teilnehmer aus den Bereichen Wohnbau, Soziales, Finanzierung und NGOs (Non-Governmental Organisations) folgten kürzlich der Einladung der ARGE Eigenheim zur Informationsveranstaltung „Wohnbau - Offensive 2016“ ins Haus der Industriellenvereinigung in Wien. Dabei informierten Experten über die aktuelle Flüchtlingssituation in Österreich und was im Bereich Wohnbau kurz und mittelfristig getan werden muss.

Christian Struber, Bundesobmann der ARGE Eigenheim, wollte mit dieser Veranstaltung in erster Linie „Zahlen und Fakten zum Thema Flüchtlinge aus erster Hand und konkrete Lösungsansätze im Bereich der angespannten Wohnsituation anbieten“. Christian Konrad, Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, appellierte in seinem Eröffnungsreferat „jede frei stehende Wohnung über NGOs anzubieten, denn wir haben einen akuten Bedarf von zusätzlich 40.000 bis 50.000 Wohnungen.“ Konrad wies darauf hin, dass neben den Notquartieren für Transitflüchtlinge und den Low-Cost-Unterkünften für Asylwerber aktuell für 40.000 bis 50.000 anerkannte Flüchtlinge Wohnungen gebraucht werden. Er zeigte sich überzeugt, dass die mit dem Flüchtlingszuzug verbundenen Probleme lösbar sind. An die Regierung gerichtet meinte er: „Wer will, der kann. Ich hoffe, Sie wollen.“ Die Herausforderungen seien groß, „aber ich glaube, die Gesellschaft ist stark genug, das zu bewältigen“, so Konrad. Eine ordentliche Wohnung sei wichtig für die Integration. Diese beginne zwar mit der Sprache, aber schlechte Wohnverhältnisse seien ein Keim für Unzufriedenheit. „Wir benötigen jede frei stehende Wohnung und die soll über NGOs angeboten werden“.

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