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Hypo-Immoabverkauf zieht sich

Derzeit kaum Interesse für die Objekte

Autor: Gerhard Rodler

Der Verkauf von gepfändeten Immobilien, aber auch Luxusjachten, Fahrzeugen und Maschinen aus dem Fundus der Hypo-Abbaugesellschaft Heta über die Webseite „Alpe Adria Asset Platform“ geht nur schleppend voran.

Seit Februar wurden nur 4 Mio. Euro eingenommen, seit dem Start der Plattform im Mai 2013 beliefen sich die Einnahmen auf lediglich rund 54 Mio. Euro. Immobilien werden über die Plattform der früheren Hypo Alpe Adria seit August 2014 angeboten. „Seit Februar 2015 wurden weitere 280 Assets mit einem Wert von rund vier Millionen Euro verwertet“, so ein Sprecher der Heta Asset Resolution. Es handelt sich um Besitztümer von Leasing- oder Kreditnehmern der Skandalbank (jetzt Heta Asse Resolution) in Südosteuropa und Italien, die zahlungsunfähig wurden.

Die Hypo hatte die Vermögenswerte als Sicherheiten einkassiert. Auf der Onlineseite www.aaaplatform.com stehen unter anderem derzeit 248 Immobilien zum Kauf, vor allem in Montenegro, Italien, Kroatien, Serbien und Ungarn. Die Assets und risikogewichteten Aktiva der Heta Asset Resolution AG sind in der Halbjahresbilanz 2014 noch mit 19,145 Mrd. Euro bewertet. Neben besicherten Kundenforderungen und zurückgenommenen Waren, sind darin auch Cash, Sicherheiten, Derivate und Refinanzierungslinien für ehemalige Töchter HBI und SEE-Bankengruppe enthalten. Ende Februar 2015 hat die Heta das Bundesministerium für Finanzen als Eigentümervertreter darüber informiert, dass die damals vorliegenden Zahlen zum Asset Quality Review einen Wertberichtigungsbedarf zwischen 5,1 und 8,7 Mrd. Euro erwarten lassen.