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Idee zum Tag: Dorfdevelopment

Ausländer bauen verfallene Dörfer Italiens auf

Autor: Gerhard Rodler

Von Ligurien im Nordwesten von „Bella Italia“ bis nach Sizilien, legen Deutsche, Schweizer, Holländer, Engländer und vor allem auch Amerikaner Hand an, um den mediterranen Traum zu erfüllen. So wie Max und Joy Ulfane, die von London aus immer wieder nach Italien zum Urlaub angereist waren, bevor sie dann Nägel mit Köpfen machten. Das restaurierte Fighine ist heute fest in angelsächsischer Hand, präsentiert sich im Internet nur auf Englisch.

Landflucht in Boomzeiten ließ anmutige kleine Dörfer, oft mit einer bereits wackeligen Burg oder einem Kastell, in italienischen Tälern oder an den Berghängen im Landesinneren zurück. Meist waren es dann ausgesprochene Italien-Freaks, die mit ansteckender Energie dann andere mitzogen. Wie in dem 450-Seelen-Dorf Airole im ligurischen Val Roja. Dort ist heute jeder dritte stolze Hausbesitzer ein Ausländer, Deutsche, Niederländer und Franzosen tragen zu einem kosmopolitischen Europa im Mini-Format bei. Krise hin, Krise her, 2012 kauften 4.600 ausländische Familien Häuser in Italien, Tendenz steigend.

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