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Ziegel punktet bei Hitze gegen Leichtbau

Klimawandel pusht Ziegelbauweise

Autor: Gerhard Rodler

Sowohl von der Bauzeit her, als auch bei den Kosten ist die Leichtbauweise üblicherweise kaum zu übertreffen und hat folgerichtig ihre Marktanteile vor allem auch bei Reihenhausprojekten zuletzt deutlich ausgeweitet. Der Klimawandel mit seinen nunmehr auch in unseren Breiten steigenden Temperaturspitzen könnte jetzt aber durchaus eine Trendwende einleiten. Denn: Ziegel regulieren die Temperatur nämlich weit besser. So bewegt sich die Innenraumtemperatur - auch ohne Klimagerät - bei einer massiven Bauweise stets im Wohlfühlbereich zwischen 22 und 27 Grad. Das bringt gegen über Leichtbauweisen (z.B. Holz) einen entscheidenden Vorteil.

Jährlich steigen auch in Österreich aufgrund des Klimawandels die Temperaturen und die Sommertauglichkeit der Gebäude wird hinterfragt. Klimageräte erscheinen temporär eine gute Lösung zu sein, verbrauchen aber sehr viel Energie - sind somit kostenintensiv - und belasten unsere Umwelt. Um dem heißen Klima in den Sommermonaten zu trotzen, eignen sich Ziegelwände besonders. Denn sie speichern nicht nur die Wärme und geben sie stark zeitverzögert wieder ab, sondern regulieren auch den Feuchtigkeitsaustausch innen und außen.

Gegenüber Leichtbauweisen wie z.B. Holz bringen die massiven Ziegelwände mit der hohen Speicherfähigkeit nachweislich Vorteile in der Raumtemperatur: Bis zu 3 Grad sind bei einer Außentemperatur von 30 Grad möglich. In Holzhäusern fehlt diese Schutzwirkung.

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