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Immac kennt keine Corona-Barrieren

Ergebnis aus 2019 konnte gesteigert werden

Autor: Charles Steiner

Für Immobilien im Healthcare-Sektor scheint die Coronakrise kaum bis gar keine Auswirkungen zu haben, weder bei der Attraktivität bei Investoren, noch bei der Ertragskraft. So konnte etwa die Immac, die bekanntlich in solche Assets investiert, das Ergebnis von 2019 im Vorjahr noch einmal steigern. Auch unter den herausfordernden Pandemie-Bedingungen gelang es der Immac group im Jahr 2020 sieben neue Investmentvermögen anzubieten. Den Investitionsschwerpunkt bildeten erneut Healthcare Objekte in Deutschland, Österreich und Irland. Bei zwei Investmentvermögen in Österreich wurden darüber hinaus Erweiterungsbauten realisiert und von den Gesellschaftern im Rahmen von Kapitalerhöhungen finanziert. Zum ersten Mal platzierte Immac 2020 auch einen AIF speziell für institutionelle Anleger.

Laut Immac habe man 2020 den Ausbau seines Pflegeportfolios in Deutschland, Irland und Österreich kontinuierlich über die Fondsplatzierung hinaus vorantreiben können. Es konnten die Transaktionen und Neubauten von 11 Pflegeheimen und 2 Anlagen für Betreutes Wohnen finalisiert werden.

Das Investitionsvolumen der Immac Healthcare-Sparte betrug 2020 über 170 Millionen Euro. Der Bestand wurde damit auf 144 Immobilien bestehend aus stationären Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Wohnanlagen ausgebaut.

Für heuer blickt die Immac jedenfalls optimistisch in die Zukunft. Die Auflage des ersten Fonds 2021 ist bereits für das 1. Quartal geplant. Immac rechnet auf Anlegerseite mit keiner großen Zurückhaltung. Gründe hierfür sind der anhaltend starke Kapitaldruck sowie der fortschreitende Impfprozess, der für ein Aufleben des Sicherheitsgefühls in der Gesellschaft sorgt.