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Immo-Elite referierte Stegersbach

Rekordaufgebot mit 40 in- und ausländischen Branchenkennern

Autor: Engelbert Abt

Der Konferenzklassiker „Real Estate Circle“ fand heuer erstmals in Stegersbach statt. Das Veranstaltungsprogramm setzte - wie schon bisher - auf die besten Köpfe der Branche und diesmal auf bewusst mehr Abgeschiedenheit abseits des Tagesgeschäfts.

Die Themen reichten vom aktuellen Konjunkturbarometer über zukünftige Wohntrends bis zu prominent besetzten Diskussionsrunden mit Branchenführern und Experten der Immobilienszene. Für die Schwerpunktthemen Wohnbau, International und Hotelimmobilien gab eigene Vortragsblöcke. Ein abschließendes Plenum zur Einkaufspolitik von Immobilienfonds rundete das Jahresforum ab.

Stefan Schilbe von HSBC Trinkaus und Burkhardt merkte in seinem Eröffnungsvortrag an: „Unternehmen haben momentan zu viele Ausreden, um Investitionen hinauszuschieben. Die anhaltend niedrigen Zinsen führen paradoxerweise dazu, dass die Investitionstätigkeit gebremst wird. Während das Volumen ausstehender Unternehmenskredite sinkt, fließt die ständig steigende Geldmenge in die Kapital- und Immobilienmärkte.“ Die Diskussionsrunde mit Karl Bier (UBM), Bruno Ettenauer (CA Immo), Dietmar Reindl (Immofinanz) und Friedrich Wachernig (S Immo) beleuchtete die spannenden Entwicklungen der österreichischen Branchenleader. Bier eröffnete: „Momentan werden enorme Geldmengen in den Markt geschwemmt. Das sorgt für stabile Rahmenbedingungen und weiter steigende Preise.“ Ettenauer: „Ich erwarte eine plateauhafte Reduktion der Renditen. Haben wir früher jedoch über 100 Millionen Euro Projekte entschieden, sprechen wir nun etwa vom Dreifachen.“ Wachernig hob die positive Entwicklung der Märkte in Bukarest und Sofia hervor und bekräftigte den Projektentwicklungsfokus auf europäische Hauptstädte. Im Gegensatz dazu antwortete Reindl: „Gerade in Osteuropa entwickeln auch sehr gerne außerhalb der Hauptstädte, etwa kleinere Fachmärkte und Shopping Center. In Rumänien fahren wir zudem einen Office-Schwerpunkt, für Polen geben wir ganz allgemein einen positiven Ausblick.“