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Immo-Hype ist vorbei

Pessimistische Aussichten von wohnnet.at

Autor: Gerhard Rodler

Eigentumswohnungen waren in den letzten vier Jahren eine der beliebtesten Anlage-Formen in Österreich. Eine aktuelle Analyse aller Suchabfragen via Google Trends als auch das Suchverhalten auf wohnnet.at haben aber ergeben, dass die Nachfrage nach Eigentumswohnungen den Peak 2012 überschritten hat und bis August 2013 signifikant gesunken ist. Unterstrichen wird diese Entwicklung auch von den Vermarktungszeiträumen auf wohnnet.at: Hochpreisige Immobilien sind nun länger im Angebot als noch vor einem Jahr. Die Vermarktungszeiten von Eigentumswohnungen sind im Vergleichszeitraum von durchschnittlich 70 Tagen im August 2012 auf 98 Tage im August 2013 gestiegen. Hingegen sind preiswerte Wohnungen sogar zu wenige am Markt, hier hat sich der Zeitraum von 80 Tagen auf 71 Tage reduziert. Die derzeitige Nachfrage werde wieder primär von Eigennutzern und preis- und renditebewussten Anlegern bestimmt.

Nicht nur die Preise für Eigentum sind in den vergangenen Jahren gestiegen, auch die Preise bei Neuvermietungen haben besonders in Ballungsgebieten stark angezogen.

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Kommentare

Peter Erlebach | 14.10.2013 10:12

Lieber Patrick! Bitte keine Unwahrheiten, ich dachte dein Niveau ist höher. Wohnnet,at hat bei Unique Client +12% , http://www.atmedia.at/analyzer/oewa/vergleich/Immobilien.NET%20Netzwerk%20%28DA%29&Wohnnet.at%20Network%20%28DA%29 und solange Immoscout nicht bei der ÖWA ist, solltest Du auch bei Kunden mit Aussagen etwas vorsichtiger sein! Google Trends, sollte soweit bekannt sein , die von uns getätigte Aussage ist vom Suchtrend abgeleitet und deckt sich mit den Maklerbefragungensein lg pe

EA | 06.10.2013 15:41

Das der Hype schon zu Ende ist glaube ich auch nicht. lg

Patrick | 03.10.2013 11:40

Lieber Gerhard, diese Statistik ist mit Vorsicht zu genießen. Wohnnet hat seit Januar 2012 20-30% der Zugriffe verloren. Ich übernehme natürlich volle Verantwortung ;) Wenn du die selbe Statistik von mir möchtest, kann ich dir nur sagen: wir haben 50% mehr Anfragen auf Wohnobjekte im Vergleich zum Vorjahr. Und unsere Tendenz steigt enorm. Nur unter uns zwei Klosterschwestern. glgPatrick