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Immo-Investitionen europaweit rückläufig

30 Prozent weniger im ersten Halbjahr 2016

Autor: Stefan Posch

Die Immobilieninvestitionen in Europa gingen im ersten Halbjahr 2016 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent zurück. 107,5 Milliarden Euro wurden in den ersten sechs Monaten für Immobilien aufgewendet. Das zeigt der „Property Lending Barometer“ vom Beratungsunternehmen KPMG.

Die Studie sieht die politische und wirtschaftliche Unsicherheit als Hauptgrund für den Rückgang an. Die geografische Verteilung des Investitionsvolumen hat sich aber im Vergleich zu den Jahren davor kaum geändert. Rund ein Viertel des Gesamtbetrages wurde in Großbritannien investiert und ein Fünftel des Geldes floss in den deutschen Immobilienmarkt. Platz drei konnte sich Frankreich sichern. Die großen Gewinner sind aber Schweden ( +34 Prozent) und Finnland (+29 Prozent). Die stärkste Anlageklasse war europaweit laut der Studie mit 44 Prozent der Gesamtinvestitionen Bürogebäude. 20 Prozent wurden in Gewerbeimmobilien für den Einzelhandel, 11 Prozent in Industriegebäude und sieben Prozent in Hotelprojekte investiert. Für Österreich liegen noch keine Zahlen vor. 2015 wurden 3,1 Milliarden Euro in den heimischen Immobilienmarkt investiert.