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Immo-Kaufpreise steigen weiterhin

Teure Städte werden noch teurer

Autor: Charles Steiner

Während sich die Preiskurve bei österreichischen Mieten langsam abflacht, steigen die Kaufpreise für Wohnimmobilien ungebremst. Das geht aus einer aktuellen Analyse von immowelt.at hervor, die für das Vorjahr die Angebotspreise in den größten Städten Österreichs erhoben hatte. Besonders in Innsbruck und Salzburg hätten die Preise gegenüber 2018 deutlich angezogen. In der teuersten Stadt Innsbruck müssen Käufer aktuell im Median 5.120 Euro pro Quadratmeter bezahlen - das sind 5 Prozent mehr als im Vorjahr, in Salzburg 4.560 Euro, ein Plus von sieben Prozent. Den größten Anstieg in der Analyse verzeichnet Graz: Ein Zuwachs von 10 Prozent treibt den Quadratmeterpreis auf 2.960 Euro, so das Immo-Portal.

In der zweitteuersten Stadt - Dornbirn - hat sich allerdings der Preisauftrieb laut Zahlen von immowelt.at mittlerweile abgeflacht. Dort haben sich die Quadratmeterpreise gegenüber 2018 um zwei Prozent auf rund 4.660 Euro verteuert.

In Wien steigen die Preise für Eigentumswohnungen ebenfalls. Die Hauptstadt knackt die Marke von 4.000 Euro auf 4.110 Euro pro Quadratmeter (+4 Prozent). Jedoch gebe es naturgemäß regionale Schwankungen, im ersten Bezirk sei ein Vielfaches vom Durchschnittswert zu bezahlen, in den Außenbezirken liegen die Preise zum Teil deutlich darunter.

Sinkende Angebotspreise verzeichnete immowelt.at in Linz und Wels: Linz verzeichnet einen Rückgang von 6 Prozent auf 2.900 Euro. In Wels in Oberösterreich sinkt der Quadratmeterpreis gar um 11 Prozent auf 1.950 Euro.

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