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"Immo-Pulverfass" China

Exzesse am Häusermarkt außer Kontrolle

Autor: Gerhard Rodler

Der Immobilienmarkt in China ist - weiterhin - außer Kontrolle. Die bisherigen Maßnahmen der Regierung, der Immobilienblase die Luft etwas herauszunehmen, sind bisland ergebnislos verpufft. Das Problem: Aufgrund der neuen Restriktionen bei der Kapitalausfuhr aus China dürfte noch mehr Geld in die Immoblase gepresst werden.

Chinas Führung stemmt sich daher jetzt einmal mehr gegen eine Überhitzung des Immobilienmarkts. Unter anderem soll mehr Bauland in Städten geschaffen werden, um den mancherorts hohen Preisdruck am Wohnungsmarkt zu dämpfen. Außerdem soll es künftig weniger Kredite für Immobilienprojekte geben. Und auch die Zinsen könnten steigen: Die jüngste Zinserhöhung in den USA erhöht den Druck auf die heimische Zentralbank, zumal auch die Inflation angesichts der sich stabilisierenden Konjunktur anziehe.

Die Maßnamen kommen keinen Tag zu früh: Nach wie vor entstehen in China Geisterstädte für hunderttausende Menschen, die aber nicht bezogen sind, weil die verlangten Preise dafür von den Menschen schlicht und einfach nicht bezahlt werden können.

Aufgrund der Größe des Marktes könnte ein radikales Platzen der chinesischen Immobilienblase Schockwelle über die ganze Welt aussenden, warnen Experten.

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