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Immo-Branche als attraktiver Arbeitgeber

Gehaltsumfrage in Deutschland

Autor: Stefan Posch

Eine Karriere in der Immobilienbranche zahlt sich aus. Nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland, wie eine aktuelle Umfrage der Personal- und Managementberatung Kienbaum und des Zentralen Immobilien Ausschuss ( ZIA ) zeigt. Demnach liegt das Gehalt der unteren Führungsebene bei durchschnittlich 103.300 Euro. „Der Vergütungsvergleich bietet einen umfassenden Überblick über die Gehaltshöhe von etwa 90 Führungs- und Fachfunktionen in der Immobilienbranche. Uns als ZIA freut die starke Beteiligung wichtiger Unternehmen der Branche. Es zeigt sich, dass auch die unteren Leitungsebenen, die sich gerade an Berufseinsteiger richtet, bereits eine attraktive Vergütung bietet“, so Wolfgang Schäfers, Vorsitzender des ZIA-Ausschuss Human Resources.

Allerdings ergeben sich deutliche Unterschiede zwischen dem Leitungsbereich und den Spezialisten innerhalb der Branche. Während die Leiter des Asset Management durchschnittlich 127.400 Euro und Leiter im Bereich Finanzen & Rechnungswesen 131.400 Euro verdienen, liegen Projektentwickler, Projektmanager und Projektleiter mit 64.800 Euro und Bauleiter mit 67.100 Euro bei der Hälfte dieser Gehälter.

Da die Immobilienbranche auf intensiver Suche nach qualifiziertem Personal ist, setze man auch auf zusätzliche Leistungen neben der Vergütung. So gibt es Firmenwagenregelungen auf Leiterebene für 88 Prozent der Mitarbeiter, auf Spezialistenebene für 56 Prozent. Auch bei Altersvorsorgeregelungen gibt es Zusatzleistungen für Leiter (bei 82 Prozent) und Spezialisten (bei 71 Prozent)im Rahmen ihrer Arbeitsverträge. „Der Immobiliensektor steht mit anderen Branchen in einem harten Wettbewerb um die besten Köpfe - das haben die Unternehmen verstanden und setzen neben variabler Vergütung verstärkt auf attraktive Rahmenbedingungen. Die an der Studie beteiligten Unternehmen haben sich zudem mit vielfach vorhandenen Regelungen zur flexiblen Arbeitszeit bereits auf geänderte Ansprüche und Bedürfnisse von Familien eingestellt“, so Schäfers.

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