immoflash

Immobilienkäufer lieben Kitzbühel und Schladming

Ski-Immobilien sogar in Hong Kong und dem Oman gefragt

Autor: Gerhard Rodler

Die Immobilienplattform willhaben.at untersuchte die Käuferherkunft der letzten vier Jahre in den bekanntesten Skigebieten Österreichs. Als Datenbasis fungierten die Grundbuchdaten von IMMOunited. Berücksichtigung fanden alle Immobilienkäufe von Privatpersonen.

Die mit Abstand meisten Käufe fanden in Kitzbühel statt. Knapp zwei Drittel der Käufer (65,38 Prozent) stammen hier aus Österreich, gefolgt von Deutschen (29,49 Prozent) und Niederländern (1,03 Prozent). In Schladming sind sogar knapp neun von zehn Käufern (87,96 Prozent) Österreicher. Auf den nächsten Plätzen folgen Deutsche und Niederländer mit je knapp drei Prozent.

Unter den beliebtesten Skigebieten – aus Sicht der Kaufabschlüsse – liegt auch Saalbach Hinterglemm. Hier haben in den letzten vier Jahren vorwiegend Österreicher (62,45 Prozent), Deutsche (22,04 Prozent) und Niederländer (6,53 Prozent) einen Kaufvertrag für eine Wohnung, ein Penthouse, ein Einfamilienhaus oder Reihenhaus unterschrieben.

In nur einem untersuchten Skigebiet sind die Käufer mehrheitlich Ausländer. Nämlich in Bad Kleinkirchheim nutzen die Italiener (57,30 Prozent der Käufer) die Nähe zu ihrem Heimatland für Urlaub und Immobilienanlagen. Die Österreicher (32,43 Prozent der Käufer) schätzen diesen sonnenreichen Ort als Ganzjahresdestination, ebenso wie Deutsche und Engländer (je 2,16 Prozent).

Im mondänen Schneedorado von Lech und Zürs stellen die Österreicher mit 89,11 Prozent die deutliche Mehrheit unter den Käufern, gefolgt von Deutschen (7,92 Prozent) und den grenznahen Nachbarn aus dem Fürstentum Liechtenstein (1,98 Prozent).

Ein komplett anderes Bild zeichnet sich in Spital am Semmering: Österreicher (72,90 Prozent), Slowaken (18,69 Prozent) und Tschechen (3,74 Prozent) bilden hier die Top 3. In Flachau und Sölden haben in den letzten Jahren neben Österreichern vor allem Deutsche und Engländer eine Immobilie erworben.