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Immobilienpreise stagnieren

Heuriger Immobilienpreisspiegel präsentiert

Autor: Charles Steiner

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen die Immobilienpreise eine Seitwärtsbewegung, allenfalls eine geringe Aufwärtsbewegung. So kommentiert Georg Edlauer, der neue Obmann des Fachverbands der Immobilientreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich, die aktuelle Entwicklung im heimischen Immobilienmarkt, die im neuen Immobilienpreisspiegel 2015 zusammengefasst und präsentiert wurde.

Immobilien haben sich als stabile Anlageform bewährt, und die Nachfrage sei nach wie vor gegeben - dennoch kämen immer mehr Immobilien auf den Markt. "Das erklärt die aktuelle Preisentwicklung", so Edlauer. Trotz regional großer Unterschiede ist der österreichische Markt von den teils extremen Preissteigerungen der vergangenen Jahre bis auf einige Ausnahmen weit entfernt.

Der Immobilienpreisspiegel zeigt, dass sich 2014 die Preiserhöhungen bei Baugrundstücken eingebremst haben: Wurden im Jahr zuvor noch zweistellige Zuwachsraten verzeichnet, so lagen sie 2014 in allen Bundesländern im einstelligen Bereich. Deutliche Unterschiede gibt es auch bei Einfamilienhäusern: Teuerstes Pflaster war mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 2.649,30 Euro Salzburg, günstigstes die Steiermark.

"Die Preise für Büroflächen, Geschäftslokale und Betriebsgrundstücke sind im Österreichschnitt nahezu gleichgeblieben", sagt Fachverbandsobmann-Stellvertreter Reinhold Lexer. Eine Sonderstellung nehmen Salzburg und Innsbruck mit den höchsten Immobilienwerten ein. Am Ende des Ranking sind Kärnten und das Burgenland zu finden.