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Immoboom in Düsseldorf

Ungebremste Nachfrage trifft auf größer werdendes Angebot

Autor: Gerhard Rodler

Die Mieten in Düsseldorf sind auf breiter Front gestiegen. In den guten Lagen liegt die Spanne zwischen 9,90 und 12,70 Euro pro Quadratmeter und in Spitzenlagen müssen die Mieter bis zu 17,50 Euro pro Quadratmeter zahlen. Dies geht aus dem aktuellen „Marktbericht Wohn- und Geschäftshäuser 2013/2014“ des Beratungs- und Vermittlungsunternehmens für Gewerbeimmobilien Engel & Völkers Commercial hervor.

Insgesamt ist der Markt für Wohn- und Geschäftshäuser auch im Jahr 2013 sehr lebhaft. Dabei ist die Nachfrage immer noch deutlich höher als das Angebot. „Wenn die Objektqualität stimmt, wird deshalb in allen Lagen gekauft“, so Müller-Kurzwelly. „Auch in tendenziell eher einfachen Lagen wie beispielsweise in Oberbilk und Flingern-Süd werden bei entsprechender Qualität überdurchschnittlich hohe Preise realisiert“, fügt der Immobilienexperte hinzu. Zur Marktbelebung habe wesentlich die zunehmende Verkaufsbereitschaft etlicher Eigentümer beigetragen, die das recht hohe Preisniveau nutzen, um Gewinne zu realisieren. Außerdem seien die Käufer wegen der momentan sehr niedrigen Kreditfinanzierungszinsen auch bereit, höhere Preise zu zahlen.

Für das Gesamtjahr 2013 geht Engel & Völkers Commercial davon aus, dass sich die Anzahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser wieder zwischen 400 und 430 bewegen wird. „Beim Umsatzvolumen rechnen wir mit einem Wert zwischen 600 und 645 Millionen Euro“, heißt es abschließend im Marktbericht.