immoflash

Immobranche boomt

.. und die Dienstleister mit ihr

Autor: Gerhard Rodler

Die Immobilienbranche boomt wie seit 20 Jahren nicht mehr, und das praktisch weltweit. Treibstoff dafür sind einerseits die allgemeine Verunsicherung, was die weitere globale wirtschaftliche (und wohl auch politische) Entwicklung betrifft und natürlich ganz besonders die sich weiterhin auf Rekordtiefststand befindlichen Zinsen. Das kommt auch den Immobiliendienstleistern zugute.

CBRE meldet beispielsweise weltweit im dritten Quartal 2016 einen Umsatzanstieg um 18 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar.

Der Honorarumsatz stieg um neun Prozent (11 Prozent in lokaler Währung) auf 2,1 Milliarden US-Dollar. Das dritte Quartal 2016 wies einen zusätzlichen Umsatz in Höhe von rund 429 Millionen US-Dollar durch das Geschäft von Global Workplace Solutions auf, das CBRE am 1. September 2015 erwarb, wodurch es im betrachteten Quartal Unternehmensaktivitäten des gesamten Quartals zu berücksichtigen gibt, während im dritten Quartal 2015 die Unternehmensaktivitäten nur eines Monats berücksichtigt wurden. Ohne den akquirierten Geschäftsbereich Global Workplace Solutions, stieg der Umsatz um zwei Prozent (fünf Prozent in lokaler Währung) und der Honorarumsatz in US-Dollar war im Wesentlichen unverändert, stieg jedoch in lokaler Währung um zwei Prozent.

Aber: Der bereinigte Nettogewinn und die bereinigten Einnahmen pro Aktie sanken beide um zwei Prozent auf 168 Millionen US-Dollar, beziehungsweise 0,50 US-Dollar pro Aktie. Der Rückgang reflektiert die niedrigere Umsatzentwicklung bei Immobilienverkäufen und den jährlichen Einfluss von Fremdwährungseffekten.